Die elfjährige Martina, genannt Tina, verbringt ihre Freizeit am liebstren mit ihrem klugen Bernhardiner Batschi. Ihre Eltern sind als Archikten vielbeschäftigt, den Haushalt führt die resolute Brigitte. Bei einem Winterspaziergang mnit Batschi hört Tina pülötzlich laute Rufe. Vier Jungs, die sie kennt, verfolgen mit Spitz Dolly ein zierliches schwarzhaariges Mädchen in Tinas Alter. Tina will ihr helfen und rennt mit Batschi hinterher. Das Mädchen aber flüchtet sich auf den gefrorenen See, das Eis trägt aber noch nicht und es bricht ein. Batschi rettet das Mädchen. Die Jungs erklären, die Fremde habe die Wurst des Hundes gestohlen, das Mädchen besteht darauf, es habe sie nur gefunden. Schließlich ziehen die Jungs ab und Tina nimmt das Mädchen Rebea mit nach Hause, damit sie sich umziehen kann.Unterwegs erzählt Rebea, dass ihre Familie einen Zirkus hat und sie als Zirkusprinzessin auf ihrem weißen Pferd Bianca Kunststücke vorführt. Tina ist beeindruckt. Zuhause zieht sich Rebea um und bekommt von Brigitte Kuchen. Rebea erzählt ein bisschen aus ihrem Leben: Sie ziehen immer umher, dass sie nie Freundschaft schließen konnte. Sie hat außerdem zwei Brüder, Willy und Helmy, die als Clowns auftreten und sie ist oft genervt von ihnen. Tina dagegen hätte gern Geschwistern und die beiden Mädchen schließen Freundschaft. Tina will unbedingt das Pferd und den Zirkus sehen und die Mädchen machen sich auf den Weg. Am Stadtrand liegen die recht heruntergekommenen Wohnwagen und Tina ist erst enttäuscht. Dann aber sieht sie Bianca und ist begeistert von dem schönen Pferd. Dann taucht Rebeas Opa auf, der Tina sehr freundlich begrüßt. Tina bekommt außerdem die anderen Pferde gezeigt wie den Löwen, den Bären und das Lama und ist beeindruckt. Im Wohnwagen lernt sie Rebeas Mutter Frau Carelli kennen. Plötzlich steht ein junger Wachtmeister in der Tür und sagt, dass die Zirkusleute eine Genehmigung brauchen, um hier zu campieren. Als er abfällig von Zigeunern spricht, wird Rebeas Mutter wütend und betont, dass sie weder Zigeuern sind noch stehlen. Willy und Helmy tauchen auf und wollen ihrer Mutter helfen. Schließlich mischt sich Tina ein und sagt, dass der Oberbürgermeister Theo Preus ihr Patenonkel ist und sicher nicht will, dass die Zirkusleute, die ihre Freunde sind, weiterziehen müssen. Der Polizist ist nun unsicher und zieht ab und Frau Carelli ist Tina sehr dankbar.Am nächsten Tag ist Tina in der Schule sehr unkonzentriert. Sie täuscht schließlich Bauchschmerzen vor und sucht ihren Onkel Theo bei der Stafdtverwaltung auf. Sie erklärt ihm ihr Anliegen und er ist einverstanden, dem Zirkus die Genehmigung zu erteilen, Herr Carelli soll zu ihm kommen. Tina freut sich und geht nach dem Mittagessen zu Rebea. Dort lernt Tina nun auch Wilhelm Carelli, Rebeas Vater, kennen, außerdem noch Tante Milly. Tina darf auf Bianca reiten und fällt herunter, später klappt es besser. Danach lassen die Mädchen das Pferd ein wenig grasen, Renea beteuert, dass Bianca sofort zu ihr kommt, wenn sie sie ruft. Plötzlich tauchen viel Jungen auf, die die Mädchen nicht sehen und sich das Pferd nehmen wollen. Als einer auf Bianca klettert, ruft Rebea ein Kommando und Bianca wirft ihn ab und verjagt die Jungden. Abends ist Tina bei den Carellis zum Essen eingeladen und überredet ihre Freundin, dass sie in ihre Schulklasse geht, allerdings gibt es ein Problem mit dem weiten Schulweg.Später bringt Herr Carelli die Mädchen zu Tina, wo Tinas Mutter Frau Clausen sie nun auch kennenlernt. Tina schlägt Rebea vor, dass sie bei ihr wohnen soll, um mit ihr zur Schule zu gehen und Tinas Mutter ist einverstanden. In der Schule lernt Rebea Tinas beste Freundin Doris kennen und ist noch etwas unsicher, was sie von der Schule halten soll. Der streberhafte Lehrerliebling Clothilde mag Rebea offenbar nicht. Nach dem Kunstunterricht schreit Clothilde auf einmal, dass ihre Kette gestohlen worden sei und beschuldigt Rebea. Schließlich kippt sie Rebeas Tasche aus, aber die Kette liegt nicht darin. Stattdessen rutscht sie unter Clothildes Rock hervor. Das Mädchen entschuldigt sich sehr widerwillig bei Rebea. Nach der Schule erklärt Rebea Tina und Doris, dass Clothilde die Kette in Rebeas Schulbuch gelegt hatte - Rebea sah das und schmuggelte sie heimlich in Clothildes Rock, was kein Problem für sie war, da ihr Opa ihr einige Zaubertricks beigebracht hat.Später treffen die Mädchen die Jungen, die Rebea kürzlich verfolgt hatten und sie schließen Waffenstillstand, weil die Jungen gerne den Zirkus mit den Tieren sehen möchten. Die Jungs sind beeindruckt und helfen beim Saubermachen mit. Später tauchen zwei Bauern auf, ein Vater mit seinem Sohn, die Rabeas Vater sprechen wollen, der aber nicht da ist. Sie sagen, dass er ihnen Geld für Futter schuldet und nehmen trotz aller Proteste Bianca als Pfand mit. Die Jungen und die Mädchen wollen das Pferd nachts befreien, was ihnen auch gelingt. Sie bringen Bianca in Tinas Garten unter. Tinas Vater sorgt dafür, dass Beas Vater und Onkel auf dem Bau arbeiten können, um während der Winterpause Geld zu verdienen.In der Schule rächen sich Tina und Doris an Clothilode, indem sie sie mit einer Spinne erschrecken. Anschließend beschimpfen sie sie wegen der falschen Anschuldigungen, bis Clothilde zu weinen beginnt. Rebea mischt sich ein und sagt, dass sie ihr verzeiht, woraufhin Clothilde verspricht, so etwas nie wieder zu tun. Am Ende geben die Carellis eine Zirkusvorstellung vor Rebeas Klassenkameraden und auch Batschi und Tina machen mit. Nach dem Winter will der Zirkus weiterziehen. Tinas Eltern bieten Bea an, dass sie bei ihnen bleiben darf, aber Rebea erklärt, dass sie zum Zirkus gehört. Im nächsten Herbst wird sie wiederkommen und sie und Tina versprechen sich, sich jede Woche zu schreiben und immer beste Freundinnen zu bleiben.
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