Über Michael Jackson Zusammenfassung

,,Über Michael Jackson" ist eine Essay Sammlung der Literatur- und Theaterkritikerin Margo Jefferson. Jefferson hat bereits Artikel in der Vogue und der New York Times veröffentlicht und erhielt für ihe Kritken sogar den Pulitzer Preis.

In ihren Essays lässt sich Jefferson über Michael Jackson und die verschiedenen Aspekte seines Lebens aus. Auch wenn sie mehr oder weniger auf der Seite des exzentrischen Künstlers steht, argumentiert sie in verschiedene Richtungen. Sie hat erstaunliche und interessante Informationen und Fakten um Jackson mit in ihre Diskussionen mit ein bezogen. Dabei beginnt sie mit seiner Faszination mit dem Zirkuspionier und Freakshow Darbieter Phineas T. Barnum, von dem Jackson fasziniert war. Durch diese Überleitung definiert sie, wann und warum Menschen als ,,Freaks" bezeichnet werden und um Michael Jackson diese Bezeichnung verdient hat. Dabei zeigt Margo Jefferson auf, wie Jackson der ganzen Welt über die Jahre hin weg immer wieder neue Seiten und Kuriositäten präsentiert hat. Dabei hat er sich merkbar verändert und sein Publikum immer wieder dazu aufgefordert, sich ein neues Bild von ihm zu machen.

Im nächsten Kapitel erläutert Margo Jefferson Michael Jacksons Faszination und Mitgefühl für Kinderstars. Sie ergießt sich nicht, wie manch andere Autoren, die über den Superstar geschrieben haben, über seine Kindheit, sondern der Fokus liegt darauf, wie er sie abseits der bekannten Fakten kompensiert hat. Jackson freundete sich mit anderen Menschen an, die im frühen Kindesalter auf der Bühne standen und später darunter litten. Er hatte sogar vor, Kinderstars und ihrer Geschichte ein Museum zu widmen. In diesem Zusammenhang erläutert Jefferson, unter welchem Druck ein Kinderstar ist - er muß allen gefallen, hart arbeiten und wird, wenn er erwachsen wird, einfach fallen gelassen. Unter diesem Übergang zwischen der Beliebthalt als Kind und der Ablehnung des Erwachsenwerdens litt auf Michael Jackson.

Im nächsten Kapitel geht es darum, dass Michael Jackson nicht nur durch die krankheitsbedinge Veränderund seiner Hautfarbe die Grenzen des Menschseins scheinbar überschritten hat, sondern das besondes andere Veränderungen so schienen, als wollte Jackson die Barriere zwischen den Geschlechtern überschreiten. In Margo Jeffersons Augen wollte Jackson durch das Überschreiten jeglicher Genzen und Normen zu einem engelshaften Übermenschen werden, für den es keine Regeln und Barrieren mehr gibt. Sein adrogynes Erscheinungsbild, dass sich immer wieder veränderte, interpretiert Jefferson als einen Versuch, selbst zum Kunstwerk zu werden.

Zuletzt kommentiert Jefferson auch noch die Gerichtsverhandlungen, die Jackson durch stehen musste. Sie berichtet, dass ihr die Verhandlungen wie ein Thatermanuskript vorkamen. Satarisch geht sie darauf ein, wie lächerlich und unglaubwürdig die Ankläger ihren Fall hervor brachten. Überraschender Weise beschreibt Jefferson gerade Jacksons fagwürdige Exfrau Debbie Rowe als überraschend vernünftig und glaubwürdig.

Angehängt ist dem Buch noch ein Nachruf, de hin zu gefügt wurde, nah dem Jackson vestarb. In diesem Nachruf fodert Margo Jefferson dazu auf, Jacksons Talent und sein kreatives Schaffen zu würdigen, anstatt sein Lben obsessiv bis ins kleinste Detail zu untesuchen.

,,Über Michael Jackson" ist interessante und nachdenklich. Jefferson stellt alles in Frage, ohne über den Superstar zu richten und macht sich ihre ganz eigenen Gedanken, die den Leser zum Nachdenken anregen.

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