Im Winter 1999 wurde in Norddeutschland die siebzehnjährige Sabine auf brutalste Weise ermordet. Sie war Anhalterin und auf dem Weg zu einer Freundin, weil sie es zu Haus nicht mehr aushielt. Für den Hauptkommissar Sören Henning ist der Täter schnell dingfest gemacht, denn die DNA von Georg Nissen ist bei der Toten gefunden worden, dieser wurde schon vor Jahren wegen Vergewaltigung verurteilt. Georg Nissen beteuert seine Unschuld, er habe nur mit der Anhalterin geschlafen und sie dann raus gelassen, weil er woanders hin musste. Doch die Beweise gegen ihn, sind so stark, dass er vier Monate später verurteilt wird. Georg Nissen erhängt sich im Gefängnis, schreibt aber vorher noch einen Abschiedsbrief, in dem er nochmals seine Unschuld beteuert. Nun wird ihm geglaubt, doch leider zu spät. Sören Henning stürzt dieses in eine Sinnkrise. Er kann nicht mehr ermitteln, sondern bleibt nur noch in seinem Büro. Er wird zum Einsiedler, selbst seine Ehe zerbricht.
Fünf Jahre später wird ein der gleichen Stelle eine junge Frau tot aufgefunden. Sie wurde fast auf die gleiche Art ermordet, doch hat der Täter sich an ihr vergangen. Sören möchte mit diesem Mordfall nichts zu tun haben, doch seine Kollegin Lisa Santos kann ihn überzeugen, die Ermittlungen in diesem Fall aufzunehmen. Er wird zum Leiter der Sonderkommission ernannt und kann seinen Kollegen, seine Ermittlungen der letzten fünf Jahre aufzeigen. Dabei kommt heraus, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben, der schon seit Jahren sein Unwesen treibt. Ihm scheint es egal zu sein, wer sein Opfer ist. Zu den Opfern, gehören nicht nur Frauen, sondern auch Männer und Kinder. Es scheint kein Schema bei der Opferauswahl zu geben. Der Täter scheint sich auch zu auszukennen, denn er scheint Sören herausfordern zu wollen. Er schickt an ihm persönlich adressiert, Fotos der Toten und Gedichte dazu.
Im zweiten Erzählstrang macht der Leser Bekanntschaft mit dem Täter. Er erfährt viel über ihn. Es handelt sich um einen Mann, der mit seiner Mutter, Ehefrau und zwei Töchtern in einem Haus lebt. Er restauriert Autos und verdient dabei sehr gut. Seit seiner Kindheit hat seine Mutter in unterdrückt. Er durfte nichts allein entscheiden, wurde mit siebzehn sogar noch von ihr angekleidet und gewaschen. In der Schule musste er immer der Beste sein, bei Noten ab Zwei wurde er schon bestraft. Mit anderen Kindern durfte er nicht spielen. So wurde er zum Einzelgänger. Seine einzige Genugtuung empfand er beim Quälen von Tieren. Als er seine Frau kennenlernte war er sehr glücklich, denn so konnte er seiner Mutter entfliehen. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass seine Mutter mitkommt. War die Ehefrau anfangs noch freundlich zu ihm, so wurde sie seiner Mutter immer ähnlicher. Die beiden Frauen kamen auch bestens miteinander aus. Die Tierquälerei reichte schon lange nicht mehr aus. Um den Druck der Frauen zu entkommen, setzte er sich ins Auto und fuhr durch die Straßen. Irgendwo fand er immer eine Person, die zu ihm ins Auto stieg, die er dann auf bestialische Weise umbringen konnte. In Sören Henning sah er einen ebenbürtigen Nebenbuhler. Er wollte ihn herausfordern, damit seinen Unwesen ein Ende gemacht wird.
Sören Henning fuchst sich in den Fall hinein, er nimmt die Herausforderung an. Hier lässt er nur seine Kollegin Lisa Santos an sich heran. Während des Buches entwickelt sich eine Liebesbeziehung zwischen den Beiden. Dann wird seine Tochter Elisabeth vom Täter entführt. Der Täter lockt die Beiden in seine Hütte im Wald und lässt sein Geständnis aufnehmen. Dann tauscht er Lisa gegen Elisabeth ein und will sich mit ihr in die Luft sprengen. Lisa die Kampftechniken ausübt kann sich befreien und der Täter kann nun endlich verhaftet werden.
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