V wie Vendetta: Der Kult-Comic zum Film Zusammenfassung

Großbritannien in einer alternativen Zukunft. Das Vereinte Königreich wird von der strengen Hand eines faschistischen Systemes geführt, welches jegliche Individualität und Kritik an dem Regime gnadenlos untergräbt. Der einzige Mann im Staat, dessen Wort zählt, ist Großkanzler Adam Sutler. Alles kontrollieren sie, sowohl die staatlichen Einrichtungen als auch die Medien. Minderheiten, wie Ausländer, Intellektuelle und Homosexuelle, werden unterdrückt und gar deportiert und in Konzentrationslager gepfercht, wo sie unter unmenschlichen Bedingungen zu leben haben. Doch eines Tages taucht ein mysteriöser Mann auf, dessen Gesicht durch eine Guy-Fawkes-Maske verschleiert ist. Er tötet nicht nur führende Politiker der faschistischen Partei, auch nutzt und manipuliert er die Medien für seine Zwecke um zu zeigen, das es jemanden gibt, der sich dem System widersetzt. V, wie sich der Maskierte nennt, hat jedoch noch viel größere Probleme, als einfach nur ein paar hoch rangige Politiker zu töten, denn er will gar das ganze Parlamentsgebäude in London in die Luft sprengen.

 

Doch bei einer seiner Aktionen wird er verletzt. Zum Glück kann ihn jedoch die junge Reporterin Evey retten, deren Eltern selber unter der Diktatur gelitten haben, und die selbst dem Regime kritisch gegen über steht, auch wenn sie bei den von ihr kontrollierten Medien arbeitet. V nimmt die junge Frau mit zu sich. Dort findet Evey allerhand Bücher, Kunstwerke und anderer Kulturgüter. Alles Dinge, die in der Nation, wie sie nun geführt sind, nicht nur verboten sind, sondern auch bei Besitz unter Strafe stehen. Gleichzeitig findet sie heraus, was V plant, nämlich das Parlamentsgebäude zu sprengen. In den Medien ruft er daher für das nächste Jahr am 5 November zum Volksaufstand auf. Evey, die aber um ihr eigenes Leben bangt, verlässt V vorerst, obwohl sie seine Sache durchaus gut heißt.

 

Eines Tages jedoch wird Evey entführt und in ein Folter Gefängnis gesteckt, wo sie grausame Qualen erleiden muss. Dabei entwickelt sie aber gleichzeitig einen enormen Überlebensinstinkt und wächst über sich selbst hinaus. Als es ihr gelingt auszubrechen, erkennt sie, das V das ganze nur inszeniert hat. Zwar ist sie erst geschockt, doch erkennt sie nun die Absicht des Maskierten, denn dieser will, das alle rechtschaffenen Menschen Englands aufwachen und sich zum Kampf gegen die Regierung bereit machen. Auch Evey will nun V unterstützten. Dabei entwickelt sich in ihrer Zeit so etwas wie eine Vater Tochter Beziehung. Nun erfährt die junge Frau auch, was mit V geschehen ist und warum er wirklich eine Maske trägt, denn er wurde bei einem grausamen Experiment vor vielen Jahren nicht nur gefoltert, sondern auch verschandelt. Vieler der damaligen „Wissenschaftler“ sind nun an der Macht in der Regierung, ein weiterer Grund für seine Rache.

 

V gelingt daraufhin es den Politiker Creedy zu überreden, den Kanzler an ihn auszuliefern, jedoch kommt es dabei zu einem Schusswechsel, in welchem der Kanzler und Creedy sterben und V schwer verletzt wird. Er findet zurück zu Evey und stirbt in ihrem Armen. Evey zündet daraufhin das Parlamentsgebäude, deren Explosion von tausenden Menschen, die eine Guy-Fawkes-Maske tragen, bewundert wird.

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