Vermiss mein nicht Zusammenfassung

Das Buch „Vermiss mein nicht“ von Cecelia Ahern ist eine Liebesgeschichte mit viel Niveau aber nicht zu viel Schmalz.

Cecilia Ahern wurde 1981 in Dublin geboren und schrieb schon als Kind gerne Geschichten. Mit 22 veröffentlichte sie ihren Erfolgsroman „PS: Ich liebe dich.“ der es auf die Bestsellerlisten schaffte und auch verfilmt wurde.

Zentral geht es in diesem Buch um die beiden Hauptpersonen Sandy Shortt und Jack Ruttle.

Sandys Lebensziel ist es vermisste Personen und Dinge zu finden und das Ganze bereits seit ihrer Kindheit. Denn damals verschwand das Nachbarsmädchen spurlos und ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Sie ist jetzt permanent damit beschäftigt allmöglichen Dinge zu suchen, ob es Socken sind oder von der Polizei vermisste Personen. Sandy hat eine Ausbildung bei der Polizei gemacht, hat es dort allerdings nicht lange ausgehalten, da es für sie inakzeptabel war, einen Fall aufzugeben. Daraufhin hat sie sich mit einer Agentur selbstständig gemacht die sich allen Vermisstenfällen widmet, auch wenn diese schon sehr lange zurückliegen und als nicht mehr lösbar gelten. Das Wichtigste ist für sie allerdings dabei, den Angehörigen wieder Hoffnung zu geben.

Jack, vermisst seinen Bruder. Der ist nach einer Sauftour mit Freunden vor über einem Jahr nicht zurückgekommen. Die Freunde und Familie haben ihn bereits aufgegeben und können die Hoffnung von Jack nicht verstehen, bis auf Sandy, sie kann Jack verstehen. Jack hat mit Sandy Kontakt aufgenommen und nach zahlreichen Telefonaten beschließen die beiden, sich zu treffen und noch einmal über den Fall zu sprechen.

Der Aufbau des Buches ist dabei insgesamt so, dass die beiden Hauptpersonen immer abwechselnd erzählen was passiert. Zuerst erzählt Sandy was in der Welt passiert, die sie erkundet und dann erzählt im nächsten Kapitel wieder Jack, der wiederum Sandy sucht. Doch für beide scheinen die gesteckten Ziele gar nicht so einfach zu realisieren sein.

Zum Inhalt des Buches ingesamt.

Während Sandy auf dem Weg zum besagten Treffen mit Jack ist, trifft sie an einer Tankstelle einen freundlichen jungen Mann, wie sich später herausstellt war das Jack. Da sie noch viel Zeit bis zu ihrem Treffen hat, geht Sandy im Wald noch joggen. Als sie einen kleinen Pfad zwischen den Bäumen entdeckt, biegt sie dort ein und ist gespannt was wohl am Ende des Pfades auf sie warten wird. Und das wird eine große Überraschung sein, denn sie kommt nicht in der gewohnten Umgebung wieder heraus, sondern verirrt sich im Wald und irrt tagelang durch diesen. Dann entdeckt sie eine Lichtung mit ein paar Menschen, die dort am Lagerfeuer saßen.

Schnell bemerkt Sandy, das diese Menschen in den 70er Jahren verschwunden sind. Als Jugendliche und sie sind bis heute noch immer verschwunden. Nach einer Weile wird Sandy klar, dass sie in ihrem persönlichen Albtraum gelandet ist, denn sie ist nun selbst verschwunden und befindet sich im Land der verschwundenen Personen und Dinge. Selbst das Mädchen, was verschwunden ist, als Sandy zehn Jahre alt war, findet sie nach einiger Zeit wieder. Diese ist mittlerweile eine erwachsene Frau und glücklich dort, wo sie ist. Sie möchte gar nicht zurück in die `normale` Welt. Sandy jedoch ist die ganze Zeit damit beschäftigt, einen Weg aus dieser Welt heraus zu finden.

Während dieser Zeit, ist Jack damit beschäftigt Sandy zu suchen, da sie seine einzige Chance ist, seinen Bruder wieder zu finden.

Achtung! Das Ende der Geschichte (nicht weiterlesen, wer sich überraschen lassen will):

Schlussendlich gelingt Sandy doch noch die Flucht aus dem Land der vermissten Personen und sie kommt wieder an der Stelle aus dem Wald heraus, an der sie sich ursprünglich verirrt hatte. Bei ihrer Reise durch dieses Land hat Sandy sehr viel gelernt, vor allem über sich selbst. Somit kommt sie jetzt viel reifer und erwachsener aus dieser Welt heraus.

Und am Ausgang trifft sie natürlich auf Jack. Die beiden schließen sich sofort ins Herz und werden glücklich miteinander. Sandy gibt ihren Drang zu suchen auf, und konzentriert sich endlich auf ihr jetziges Leben und nicht mehr nur auf verschwundene Leben.

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