Die Conroy Familie hat vier Töchter: die unsichere und verträumte Ruth (13), die realistische N aomi (11), die tollpatschige Rachel (8), die Essen liebt und die entschlossene Phoebe (6). Alle vier verschlingen massenweise Bücher. Ihre liebste Verwandte ist ihre Großmutter Oma die Große, die ziemlich direkt, aber im Grunde sehr verständnisvoll ist. Nachdem die Familie mal wieder einen chaotischen Weihnachtsabend hinter sich gebracht hat, verläuft der erste Schultag noch schlimmer. Ruth merkt erst in der Schule, dass sie ihren Schlafanzug angezogen hat und verbringt den Tag heimlich in der Bibliothek, wo sie sich auch noch Scharlach holt. Dabei kommt ihr auch noch eine verrückte Idee: Sie liest von afrikanischen Schulkindern, die man für 10 Pfund im Monat zur Schule schicken kann und mit ihnen Briefe austauscht. Dazu muss man zwar 18 sein, doch Ruth ignoriert diese Tatsache, ebenso, dass sie und ihr Schwestern nie so viel Geld haben. Sie weiht während ihrer Krankheit Naomi ein, die zunächst dagegen ist, den Brief von dem afrikanischen Jungen Joseck aber toll findet. Fortan wollen sie beide dem Jungen seine Bildung ermöglichen. Ruth beweist sich als geeignete Babysitterin für ihre Nachbarn und Naomi fängt als Gärtnerin bei dem alten Pärchen Toby und Emma an. Das geht eine Weile gut, doch als sie beide krank werden und auf Kur zu ihrer Großmutter geschickt werden, müssen sie ihre kleinen Schwestern einweihen, die zu drastischen Maßnahmen greifen: Phoebe zerschlägt ihr wertvolle Spardose und Rachel überfällt kurzerhand das Postamt, um an ihr Konto dort zu gelangen. Die beiden bekommen großen Ärger. Das hält sie aber nicht davon ab, verbotenerweise Pausenbrote an ihre Mitschüler zu verkaufen, die sie ausgerechnet in einem Hundezwinger zubereiten. Als Peter, Ruths Schützling, anfängt manierlich zu werden und Ruth ihren Job schwinden sieht, bringt sie ihm unschöne Dinge bei, damit sie noch länger gebraucht wird. Außerdem malt sie Bilder auf Pflastersteine und bekommt Ärger mit der Polizei. Die Eltern der Mädchen sind bald wütend und ratlos über das merkwürdige Verhalten. Derweil träumen die vier davon, ihren Freund Joseck irgendwann einmal besuchen zu können, während dieser sogar schon plant, wo die vier wohnen könnten. Nur Toby und Emma wissen von dem Jungen und die vier kommen immer öfters zu Besuch, nicht nur wegen des Geldes für den Garten. Doch als Emma zu ihrem Kummer stirbt, fliegt auch die ganze Geschichte mit Joseck auf. Emma hat den Conroys davon erzählt und den Mädchen eine Menge Geld vererbt. Damit soll Josecks Ausbildung bezahlt werden und die Mädchen sich einen Urlaub in Afrika gönnen können. Mrs. Conroy meint zwar, dass das nicht geht, doch da meldet sich Oma die Große, um die vier zu begleiten. Sie hat nämlich ebenfalls ein Patenkind, dass in Josecks Klasse geht. So können die vier mit ihrer Großmutter nach Afrika reisen, wo sie Joseck schon erwartet.
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