Von Apfelkartoffeln bis Zwiebelkuchen, Zusammenfassung

Im Zuge der Ostalgie, die vor einigen Jahren stattfand, haben viele Menschen auch die Küche der DDR wieder für sich entdeckt. So ist auch „Von Apfelkartoffeln bis Zwiebelkuchen“ (erschienen im VEB Fachbuchverlag Leipzig ) von Kurt Drummer und Käthe Muskewitz ein Buch, welches sich ganz der Küche der Deutschen Demokratischen Republik widmet.

 

Der Inhalt:

 

 

In einem kurzen Vorwort wendet sich das Buch zu erst einmal an den Leser und klärt warum „Von Apfelkartoffeln bis Zwiebelkuchen“ überhaupt entstanden ist. Anschließend beginnt das Buch mit seinem umfangreichen Rezeptteil, welcher sich auf über 300 Seiten erstreckt und mit mehr als 700 Gerichten eine unglaublich große Anzahl an Gerichten präsentiert. Dabei widmet sich das Buch sowohl der städtischen, als auch ländlichen Küche der DDR. Rezepte, die sich in dem Buch finden lassen, sind unter anderem Krebsschwänze in Dillsoße, Speckstippe, Hausmachersülze, Schweinebacke in Aspik, Hühnersuppe in sauren Gurken, Hasensuppe nach Jägerart, Gebackene Schleie, Kaninchenklein in Gurkensoße, Kümmelklöße, Stachelbeerkremkuchen, Braune Krautsuppe mit Geflügelklein, Heidelbeergetzen, Apfelklöße, Gefüllte Putenbrust „Hotel Elephant“, Zwiebelschweinelendchen, Saure Rippchen und Mecklenburger Buttermilchsuppe und noch viele weitere für die Deutsche Demokratische Republik typische Rezepte finden.

 

Wie man sieht, sind die Rezepte in „Von Apfelkartoffeln bis Zwiebelkuchen“ durchaus als sehr varianten- und abwechslungsreich zu beschreiben. Und das sind sie auch, denn das Buch bietet mit seinen vielen Gerichten eine wirklich große Anzahl der verschiedensten Essen, welche sich zu allen möglichen Gelegenheiten anbieten und auch sehr viel Spaß in der eigenen Zubereitung machen. Pro Doppelseite werden meist an die drei Rezepte präsentiert, gerne auch mal mehr oder weniger. Dabei sind viele der Rezepte durchaus etwas detaillierter verfasst, sodass man sich ein bisschen länger einlesen muss, was aber auch nicht wirklich schlimm ist, denn die Gerichte sind stets sehr gut verständlich. Farbfotos gibt es in dem Buch auch, aber nicht neben den Rezepten selbst, sondern in einem eigenen Teil des Buches, dafür sind diese dann aber sehr ansehnlich arrangiert, sodass man gleich Hunger bekommt und sich am liebsten sofort an den Herd stellen will.

 

Ich war mit „Von Apfelkartoffeln bis Zwiebelkuchen“ bisher immer Rund um zufrieden und kann das Buch daher auch jedem Interessierten wärmstens weiter empfehlen. Dank seiner sehr detailgetreuen Beschreibungen ist das Buch dabei sowohl für Einsteiger, aber auch Profis gut geeignet.

 

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