Wahrheit aus zweiter Hand. Zusammenfassung

Sylvia ist zwar verheiratet und hat zwei Töchter im Teenager-Alter, aber sie langweilt sich in ihrer Ehe. Daher führt sie seit einer Weile eine Affäre mit dem jungen Terence. Meistens treffen sie sich in seiner Wohnung. Eines späten Abends steht Sylvie am Fenster, als auf der Straße eine junge Frau überfallen wird. Sylvie schreit und es laufen einige Passanten herbei, der Täter flieht. Sylvia erkennt aber im Schein der Laterne, dass er sehr rote Haare hat und Tennisschuhe trägt. Sie ruft ihren Geliebten herbei, der den Mann aber nicht mehr sehen kann.

 

Am nächsten Tag steht in der Zeitung, dass nur wenige Straßen weiter direkt nach dem Überfall eine Frau erwürgt wurde. Schon vorher passierten in der Gegend ähnliche Morde, die wohl auf einen Serienmörder zurückgehen. Sylvie ist nun überzeugt davon, dass der Mann von gestern der Täter ist. Sie würde gern ihr Gewissen erleichtern und zur Polizei gehen. Aber sie fürchtet sich davor, dass dann mit ihrer Zeugenaussage im möglichen Prozess ihre Affäre auffliegt. Auf keinen Fall soll ihr Mann davon erfahren. Sie erwägt, einen anoymen Hinweisbrief an die Polizei zu schicken, aber sie ahnt, dass der nicht wirklich ernst genommen würde. Als Terence merkt, dass sie ihr Gewissen nicht beruhigen kann, macht er einen Vorschlag: Er will an ihrer Stelle bei der Polizei aussagen und sich vorher alle Details von ihr erklären lassen. Sylvia hält das für zu gewagt, aber Terence ruft die Polizei. Als sie vorbeikommen und Sylvia weg ist, gibt er ihre Aussage als seine wieder und hofft, dass damit die Sache für ihn abgehakt ist.

 

Stattdessen kommt bald der Ruf zu einer Gegenüberstellung. Die Polizei hat mehrere Männer gefasst, die alle in etwa auf die Beschreibung passen. Da Terence keinen Falschen beschuldigen will, sagt er, dass er den Täter nicht erkennt. Allerdings findet er heimlich, dass einer von ihnen sehr gut auf die Beschreibung passt. Der junge Henderson hat feuerrote Haare un genauso einen schleichenden Gang, wie der von Sylvia beschriebene Täter. Terence beschattet ihn und holt Erkundigungen über ihn ein. Seine Intuition sagt ihm, dass dieser Mann der Mörder ist. Es kommt tatsächlich zu einem Prozess und Terence will gegen Henderson aussagen. Leider stellt sich dort heraus, dass Terence Kontaktlinsen trägt und unmöglich aus der Entfernung Henderson genau gesehen haben kann. Dafür aber wendet sich nun der Verdacht gegen ihn. Die Polizei glaubt immer mehr, dass er absichtlich Henderson beschuldigte, um von sich selbst abzulenken. Erschwerend kommt hinzu, dass eine Nachbarin mitbekommen hat, dass Terence in der Mordnacht zurück ins Haus hat kommen sehen, nachdem er Sylvia nach draußen brachte. Sylvia selbst hat sie aber nicht gesehen und für die Polizei vermutet nun, dass Terence damals vom Mord zurückkehrte. Er berichtet Sylvia davon, die hält es aber für paranoide Einbildungen. Er fleht sie an, für ihn auszusagen und ihm das Alibi zu liefern, aber sie will auf keinen Fall ihre Ehe riskieren.

 

Das Ende:

 

Terence bedrängt Sylvia, ihm zu helfen. Sie gibt ihm aber zu verstehen, dass ihr sein Schicksal inzwischen egal ist und er vielleicht ja wirklich die Morde begangen hat. Außer sich vor Wut fällt Terence über sie her und fasst sie am Hals. Sylvia schreit um Hilfe, dass sie erwürgt wird und Terence wird überwältigt - und nun tatsächlich für den Mörder gehalten.

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