WAS IST WAS, Band 82: Gladiatoren Zusammenfassung

Das Buch „Was ist Was – Gladiatoren“ beginnt mit

Der Ursprung der Gladiatorenspiele

Hinter dem harmlos klingenden Wort „Gladiatorenspiele“ verbirgt sich eine schreckliche Menschenverirrung. Nach und nach weiteten sich die „Spiele“ auf Leben und Tod aus und das Massenpublikum schaute immer zahlreicher zu. Die Gladiatorenspiele werden erklärt. Wer die Etrusker waren, erfährt der Leser im Anschluss und auch ihren Einfluss, den sie ausübten, bekommt der Leser erklärt. Die Etrusker waren ein gottesfürchtiges Volk und glaubten, dass der Tod nicht das Ende der menschlichen Existenz war, sondern lediglich ein Übergang in eine andere Daseinsform, in der die Verstorbenen unter den Augen der Götter weiterlebten. Wie die Toten bestattet wurden wird in diesem Zusammenhang erklärt. Wann die Römer die Gladiatorenkämpfe übernahmen und wie sich die Munera bei den Römern veränderte, wird nun geschildert. Der letzte Schritt auf dem Wege der Munera zur reinen Volksbelustigung war die Ablösung vom Totenkult und ihr Missbrauch zu politischen Zwecken. Wie dies geschah und wie der Missbrauch aussah, wird nun erläutert. Wie die Kampfspiele zur Volksbelustigung wurden, wird erzählt.

Der Beruf des Gladiators

Die meisten Gladiatoren waren zu Beginn Sklaven, die nach dem römischen Recht Sachen waren. Viele Kriegsgefangene wurden Gladiatoren und ihnen wurden die Menschenrechte aberkannt. Auch Verbrecher wurden zu Gladiatoren, dies war ihre Strafe für ihre Untaten. Nun werden die Auctorati erklärt und verraten, ob es auch weibliche Gladiatoren gab. Die Amazonen galten als besondere Attraktion und es wird beschrieben, wie die Gladiatoren ihr Handwerk erlernten. Die Gladiatorenschule wird beschrieben und auch die Versorgung der angehenden Gladiatoren findet hier Beachtung. Die Ausbildung zum Gladiator begann mit dem Gebrauch der Waffen und es wurde an Strohpuppen oder Holzpfählen geübt. Welche Taktiken bei dem Unterricht angewandt wurden und wie die Gladiatoren ihr Leben in den Schulen ertrugen, wird dem Leser plastisch dargestellt. Wie der Aufstand des Spartacus verlief und welche Konsequenzen die Aufständischen tragen mussten, wird nun erklärt. Die Gladiatoren gehörten unter anderem mit Soldaten und Ganoven zu den „inhonesti“, den Ehrlosen und waren der Bodensatz der Gesellschaft. Ihre Rechte werden verdeutlicht und beschrieben, welches öffentliche Ansehen Gladiatoren besaßen.

Das Amphitheater

Das Kapitel beginnt mit der Erklärung, wo die Gladiatorenkämpfe ursprünglich ausgetragen wurden und es folgt die Erläuterung, was ein Amphitheater ist. Dazu werden auch Fotos des Amphitheaters in Verona gezeigt, um die Aussagen zu verbildlichen. Die ersten Amphitheater entstanden nicht in der Hauptstadt Rom, sondern in Pompeji und Capua. Auch im deutschen Xanten wurde ein Amphitheater gebaut. Eine schematische Zeichnung erläutert die Bauweise. Das „flavische Amphitheater“ in Rom ist das berühmteste Amphitheater und auch die Gründe dafür werden genannt. Nun wird sich dem Kolosseum gewidmet und vor allem seiner Größe. Etwa 50.000 Menschen fanden Platz im Kolosseum und es war 189 m lang, 156 m breit und 57 m hoch über vier Geschosse und der Umfang betrug 527 m. Es werden viele Fotos des Kolosseum gezeigt und die Folgen des Baus werden erklärt.

Kampf und Tod in der Arena

Sogar für die Gladiatorenspiele wurde geworben und dies auch mit einem Werbefeldzug durch die Umgebung unterstützt. Es wurden Reklamezettel verteilt und die Menschen von Marktschreiern auf das bevorstehende Ereignis aufmerksam gemacht. Wie ein Gladiatorenspiel eröffnet wurde und worin das Vorprogramm bestand, erfährt der Leser nun.  Die Ausrüstung der Gladiatoren wird vorgestellt und die einzelnen Gladiatorentypen werden aufgezeigt und beschrieben. Wie die Zweikämpfe auf Leben und Tod geregelt waren und wie der Unterlegene im Kampf starb, erklärt der Autor ausführlich. Die Belohnung der Sieger wird vorgestellt und auch erzählt, wie lange ein Gladiator überleben konnte. Die Rolle der Tierkämpfe in der Arena wird vorgestellt und auch die Tierhetzen beschrieben.

Das Ende der Gladiatorenspiele

Es gab aber immer lautere Stimmen, die die Abschaffung forderten und wie dies vonstatten ging und wie die Gladiatorenspiele abgeschafft wurden, erfährt der Leser nun.

Das Buch ist durchgehend farbig bebildert und mit Zeichnungen und Fotos versehen, die das Erzählte untermalen.

Weiterlesen

Übrigens - Du kannst Liviato unterstützen,
indem du deine Bücher bei Amazon über Liviato kaufst.

Fenster schließen