Was ist Was, Bd. 2: Der Mensch Zusammenfassung

Das Buch beginnt mit dem Kapitel „Vom Tier zum Menschen“. Es dreht sich zu Beginn um die Frage, ob der Mensch vom Affen abstammt und wie das bewiesen wurde. Vermutlich war die Wiege der Mensch Ostafrika, denn dort hat man die bisher ältesten Funde gemacht. Von dort aus haben sich die frühen Menschen auf gemacht, neue Gebiete zu erkunden und durch die zunehmende Größe des Gehirns lässt sich die Entwicklung sehr gut beweisen. Auch die unterschiedlichen Hautfarben werden neben den Unterschieden zum Tier erklärt und das entstehen der Kultur.

Das nächste Kapitel widmet sich der Entwicklung „Vom Jäger und Sammler zum Städter“. In der Steinzeit gingen die Menschen mit Speeren und Stoßlanzen auf Jagd und Pfeil und Bogen wurde wohl um 10.000 v. Chr. entwickelt. Das erlegte Wild brachte Nahrung, Kleidung und Werkzeug. Als die Menschen entdeckten, dass Ackerbau möglich ist, wurden sie sesshaft, denn die Pflanzen brauchten Wasser und mussten gepflegt werden. Mit dem zunehmenden Ackerbau, entwickelten sich auch die Gerätschaften von Grabstock und Hacke hin zum Pflug. Nachdem der Mensch sesshaft geworden war, begann auch die Haustierhaltung von zum Beispiel Schaf, Ziege, Kuh, Huhn und Schwein. An den fruchtbaren Stellen siedelten sich die Mensche vermehrt an und so entstanden Dörfer, Siedlungen und zum Schluss auch Städte.

Das Thema „Der Mensch unter Menschen“ wird nun behandelt und startet mit der Familie. Heute gibt es nur noch die sogenannte Kernfamilie in den westlichen Industrieländern, zu der die Eltern und die Kinder zählen. Früher lebten die Menschen in Familienverbänden, zu denen noch die Großeltern, andere Verwandte, Mägde, Dienstboten und Knechte gezählt wurden. Über die Abschnitte „Warum führen Menschen Krieg?“, „Welche Rolle spielt die Waffentechnik?“ und „Welche Bedeutung haben Handel und Geld?“ kommen die Autoren zum nächsten Kapitel

Denker und Künstler“. Hier wird erklärt, dass Menschen an Götter glauben, weil sie von jeher das Bedürfnis hatten die Welt zu erklären. Wer die Welt, die Tiere und Pflanzen geschaffen hat. Dies schrieben sie höheren und größeren Mächten zu. Das menschliche Zusammenleben funktioniert nur durch Regeln, an die sich jeder halten sollte. So ist es zum Beispiel nicht okay, wenn man sich am Eigentum des Nachbarn vergreift. In diesem Zusammenhang entsteht das Wechselspiel von Gut und Böse und die damit verbundenen Regeln. Die Kunst ist ein wichtiger Bestandteil einer Kultur und es gab sie schon in der Steinzeit. Da tanzten die Jäger vor der Jagd vor Höhlenmalereien, die damals ganz gewiss noch nicht der Kunst zuzuschreiben waren. Kunst erzählt auch die Mythen und das Leben einer Zeit.Mit der Zeit und der Neugier der Menschen entwickelte sich auch die Wissenschaft. Durch Fragen wie „Woran lässt sich erkennen, wie das Wetter wird?“ und „Welche Pflanzen sind essbar?“ fanden die Menschen durch Beobachtung und Versuchen die Antworten heraus. Sie begannen auch zum Beispiel immer genauere Berechnungen für Gebäude anzustellen, weil sie die Materialien in ihrer Haltbarkeit und Festigkeit untersucht hatten. Die Informationen sind heute so vielfältig, dass die Menschen sich spezialisierten.

Das letzte Kapitel heißt „Techniker und Ingenieur“ und startet mit den wichtigsten Erfindungen. Dazu zählt die Entwicklung von Werkzeugen und des Segels, welches Reisen in weiter entfernte Gegenden ermöglichte. Erfindungen kann man unter zwei Gesichtpunkten betrachten: solche, die die Leistung des Körpers steigern und solchen, die die Bequemlichkeit und Sicherheit erhöhen. Zu den ersten gehören Schiffe, Wassermühle und Motor. Haushaltsgeräte, Kino und Fernseher steigern die Bequemlichkeit und Sicherheit. Wirklich neuartiger Erfindungen waren selten, denn jeder Erfinder baute auf den Erfahrungen eines Vorgängers auf, kombinierte bereits bekanntes mit neuem. Leider bringen aber auch die ganzen Erfindungen Nachteile mit sich. Da wir nicht mehr Zuhause auf dem Hof Pflanzen anbauen und Tiere hüten, müssen wir zur Arbeit fahren und damit verschmutzen wir die Umwelt und es kostet Energie. Um genügend Nahrung zu produzieren wird Gift gegen Schädlinge und Unkraut gespritzt und Tiere werden in Massenhaltung gezüchtet. Um der wachsenden Bevölkerung immer mehr Rechnung zu tragen, werden Wälder abgeholzt und es gibt immer mehr Müll. Wir sollten mehr auf die Umwelt achten, denn es gibt nur eine Erde.

Das gesamte Buch ich durchgehend farbig bebildert und mit Fotos und Zeichnungen versehen.

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