Das Buch „Was ist Was – Die Seeräuber“ beginnt mit dem Kapitel
Seeräuber im Altertum
Zuerst wird verraten, seit wann es Seeräuber im Mittelmeer gibt und warum es im Mittelmeer so viele Seeräuber gab. Die Seeräuber hatten es auf alles abgesehen, was sich zu Gold machen ließ, dazu zählte Getreide, Wein, Öl, Möbel, Waffen und so weiter. Wie die Seeräuber ihr Handwerk ausübten, wird im Anschluss verraten. Die Menschen wehrten sich zuerst nicht gegen die Seeräuber, sondern ertrugen sie wie eine Naturkatastrophe. Die Kaufleute schlossen sich dann in Geleitzügen zusammen und gründeten die ersten Schiffsgenossenschaften. Die Entwicklung der Seeräuberei in der römischen Zeit wird erklärt und danach, was Rom gegen die kilikischen Seeräuber unternahm.
Die normannischen Seeräuber
In Lindisfarne wurde der erste Überfall der normannischen Seeräuber in 793 aufgezeichnet. Die normannischen Seeräuber kamen aus dem Norden Skandinaviens, heute Schweden, Norwegen und Dänemark. Sie wurden im Laufe der Zeit als Wikinger bekannt und woher der Name stammt ist ungewiss. Die Schiffe, die die Wikinger benutzten, werden erklärt und wie sie sich über Westeuropa ausbreiteten. Der Erfolg der Normannen als Seeräuber wird verdeutlicht und wie auch wie sich die Betroffenen wehrten, verrät der Autor. Das Zeitalter der normannischen Seeräuber ebbte im 10. Jahrhundert ab, weil die Normannen sesshaft geworden waren.
Die Vitalienbrüder
Die Seeräuberei in der Nord- und Ostsee entwickelte sich aus dem Strandrecht. Dieses war ein uraltes Recht der Küstenbewohner, welches besagte, wer Gegenstände am Strand angespült fand, darf sie behalten. Dies galt auch für gestrandete Schiffe. So entwickelten sich die Strandräuber, von da an war es nur ein kleiner Schritt zur Seeräuberei. Die Vitalienbrüder waren die berüchtigsten Piraten auf Nord- und Ostsee. Ihre Geschichte wird in groben Züge erzählt und auch ihre Entwicklung zu Seeräubern kommt nicht zu kurz. Die Brüder bauten sich sogar einen Seeräuberstaat auf, der aber 1398 zerschlagen wurde. Einige Vitalienbrüder suchten sich aber neue Jagdreviere und es wird beschrieben, wie Klaus Störtebecker und Godeke Michels starben.
Die Jagd nach dem Gold der neuen Welt
Dieses Kapitel beginnt mit der Erklärung, wie Amerika zum Eigentum der spanischen Krone wurde und danach schließt sich die Beschreibung an, wie die ganze Welt vom Reichtum Amerikas erfuhr. Wie sich die Spanier gegen die Seeräuber der neuen Welt wehrten, wird beschrieben. Wie der Bauernsohn Francis Drake zum „Pirat der Königin“ wurde und wie seine berühmte fast 2-jährige Kaperfahrt um die Welt verlief, wird beschrieben. In den Jahren 1530 und 1550 vollzogen sich auf den großen Inseln der Karibischen See, auf Kuba, Haiti, Jamaica und Puerto Rico, tiefgreifende Veränderungen. Die Hafenstädte blühten auf und zogen die Menschen an. Die verwaisten Landstriche wurden Zuflucht für Tausende, die in der neuen Welt gescheitert waren. Diese Menschen übernahmen den Räucherost der Waldläufer, die diesen von den Indianern übernommen hatten. Dieser Räucherost heißt „Boukan“ und so wurden die Menschen Bukanier genannt. Handelspartner der Bukanier waren Seeräuber und Schmuggler. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurden die Bukanier immer mehr selbst zu Seeräubern und so entstand mit der Zeit ein eigener Seeräuberstaat. Ein weiterer bekannter Seeräuber war der Pirat Henry Morgan, von dessen Leben nun berichtet wird. Hierbei werden die unterschiedliche Kanonen und andere typische Seeräuberwaffen vorgestellt. Auch das Ende der karibischen Seeräuber wird beschrieben.
Die Barbaresken
Dieses Kapitel beginnt mit der Erklärung, wer die Barbaresken waren. Sie kamen von der Nordküste Afrikas und führten ihren Glaubenskrieg. Die berühmtesten Seeräuber der Barbaresken waren die Brüder Horudsch und Chaireddin. Da sie rote Haare hatten, trugen sie den Beinamen Barbarossa, das heißt Rotbart. Sie stammten von der griechischen Insel Lesbos und waren strenggläubige Muslime. Ihr Werdegang als Seeräuber wird beschrieben und wie Algier zur Hochburg der Seeräuberei wurde, wird im Anschluss verraten. Wie das Leben von Chaireddin Barbarossa endete und wie in diesem Zusammenhang die Geschichte der Barbaresken weiter ging, folgt nun. Wie die Beute verteilt wurde und wer die erbittersten Feinde der Barbaresken waren, wird erklärt. Den Abschluss des Buches bildet die Erzählung über das Ende der Seeräuberstaaten an der Berberküste.
Das Buch ist durchgehend farbig bebildert mit Zeichnungen.
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