Was ist was, Bd. 91: Brücken und Tunnel Zusammenfassung

Das Buch „Was ist was – Brücken“ beginnt mit

Brücke und Mensch

Es gibt kaum ein Bauwerk, das von so offensichtlicher Notwendigkeit ist wie eine Brücke. Schon vor vielen Jahrtausenden erkannten die frühen Menschen, wie viel einfacher sich ein Bach über einen vielleicht zufällig umgefallenen Baum passieren ließ. Diese Beobachtung war der erste Schritt zu einem gefällten Baum, zu einem Steg aus gesägten Balken oder aus großen flachen Steinen. Es wird erklärt, warum die Menschen früher oft etwas Lebendes in die Brücke mauerten und warum die Brücken für Handel und Verkehr so wichtig sind. Danach wird auf die Bauformen der Brücken eingegangen und diese mit schematischen Zeichnungen verdeutlicht. Jetzt wird die Bogenbrücke erläutert und mit Zeichnungen bildlich dargestellt. Nun folgt die Erläuterung, warum manche Brücken von Soldaten nicht im Gleichschritt passiert werden dürfen.

Brücken aus Holz und Stein

Das Kapitel beginnt mit der Erklärung, was eine Schiffsbrücke ist, gefolgt von schematischen Zeichnungen zur besseren Verdeutlichung. Vielleicht die berühmteste Brücke, die zu militärischen Zwecken entstand, ist die Holzbrücke, die der römische Feldherr Cäsar 55 v. Chr. über den Rhein bauen ließ. Nun wird erklärt, warum die Römer als Brückenbauer berühmt wurden und wie die römischen Baumeister arbeiteten. Im Anschluss wird das Aquädukt erläutert und der Grund für die lange Pause des Brückenbaus im Mittelalter erklärt. Die größte und älteste bis heute erhaltene Brücke, die 1146 fertig gestellt wurde, ist die mehr als 300 Meter lange „Stainern Pruckn“ in Regensburg über die Donau. Die mittelalterlichen Baumeister orientierten sich am römischen Vorbild und verwendeten Halbkreisbogen, daraus entwickelte sich der wissenschaftlich fundierte Brückenbau, der nun in seiner Entwicklung erklärt wird. Jetzt wird auf die großen Holzbrücken eingegangen und einige mit Fotos und Zeichnungen präsentiert.

Brücken aus Eisen und Stahl

Jahrhunderte lang trug die Natursteinbrücke Menschen und Pferde, Kutschen und Karren. Doch als das neue Verkehrsmittel Eisenbahn sich anschickte die Welt zu erobern, zeigten sich bald Grenzen dieser Bautechnik. So wurden die Vorteile von Eisen als Baustoff erkannt und sie werden dem Leser erläutert. Es wird erklärt, wie die Britanniabrücke entstand und beschrieben, was ein Gerberträger ist. Der Mut der damaligen Brückenbauingenieure ist zu bewundern und sie gingen immer bis an die Grenze des technisch möglichen. Eine der folgenschwersten Katastrophen war der Einsturz der Brücke über den Firth of Tay an der schottischen Ostküste zwischen den Städten Edinburgh und Dundee. Die Brücke war 1878 feierliche eröffnet worden und galt mit 3.155 Metern als die längste der Welt. Am 28. Dezember 1879 war nachmittags ein Orkan aufgekommen und der nahezu ein Kilometer lange Hohlkasten des Mittelteils war in die tiefe gerissen worden. Nun wird auf die Brooklyn Bridge in New York und ihren Erbauer eingegangen. Im Anschluss wird erläutert, was der Tacoma-Brücke zum Verhängnis wurde und erklärt, war eine Schrägkabelbrücke ist. Wenn sich vor Jahrhunderten ein Burgherr vor Feinden schützen wollte, ließ er einfach die Zugbrücke hochziehen. Ähnliche Zugbrücken finden sich in den Niederlanden und in Ostfriesland. Hier soll sie allerdings nicht Feinden den Zutritt verwehren, sondern den Booten die Durchfahrt ermöglichen. In dem flachen Land mit seinen vielen Kanälen wäre es viel zu umständlich gewesen, die kleinen Brücken so hoch zu bauen, dass die Boote mitsamt den Masten darunter passen. Dafür hätten dann noch Rampen aufgeschüttet werden müssen und so entschied man sich für Zugbrücken. Die Towerbridge in London wird vorgestellt und erläutert, dass die untere Fahrbahn hochgeklappt werden kann. Auch von Drehbücken wird erzählt und über die Kattykbrücke, deren Mittelteil um 46 Meter angehoben werden kann.

Brücken aus Beton

Das Kapitel beginnt mit der Erklärung, warum sich Beton für Brücken besser eignet als Stahl. Dann wird auf Spannbeton eingegangen und dies mit schematischen Zeichnungen verdeutlicht. Nun wird auf die heutige Bauweise von Betonbrücken eingegangen und verraten, welche Brückenprojekte für die nächsten Jahre geplant sind.

Brückenrekorde

Hier werden die älteste Holzbrücke, die längste Holzbrücke, die brückenreichste Stadt und noch viele Rekorde vorgestellt.

Das Buch ist durchgehend mit Fotos und Zeichnungen versehen, die teilweise farbig sind.

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