„Was ist Was? Wilde Tiere“ beginnt damit, wie wilde Tiere leben. Es wird erklärt, dass ein wildes Tier ein Tier ist, welches ganz ohne Fürsorge des Menschen lebt. Auch das Eichhörnchen gehört dazu, denn es braucht weder Schutz noch Nahrung vom Menschen. Die Sinnesorgane der Säugetiere sind die gleichen wie bei den anderen Tiere, wie zum Beispiel den Fischen. Doch die Entwicklung ist unterschiedlich. Die meisten Säugetiere können sehr gut riechen, einige haben vorzügliche Augen und andere hören sehr gut. Das hängt von ihrem Lebensraum ab. Im dichten Dschungel ist es zum Beispiel wichtiger gut zu hören, denn zu riechen, denn die Luftströme werden im Blattwerk in alle Richtungen abgelenkt.
Als nächstes werden die eierlegenden Säugetiere, das Schnabeltier und der Ameisenigel, vorgestellt. Beide kommen nur noch in Australien und Tasmanien vor und legen zuerst Eier, die ausgebrütet werden, um die Jungen danach zu säugen. Als weitere Besonderheiten kommt der Autor zu den Beuteltieren. Sie leben in Australien, Tasmanien, Neuguinea und Südamerika. Das Opossum lebt in Südamerika und wie der Name schon sagt, tragen diese Tiere ihre Jungen in einem Beutel mit sich. Australien ist der eigentliche Kontinent der Beuteltiere, hier leben Kängurus, Koalas, Beutelmarder und Beutelratten. Nun geht es zu den Insektenfressern. Dazu zählen Spitzmaus, Maulwurf und Igel. Es ist eine sehr alte Gruppe von Säugetieren, die schon vor vielem Millionen Jahren lebte. Das kleinste Säugetier gehört zu den Insektenfressern und ist die Spitzmaus.
Kommen wir jetzt zu den fliegenden Säugetieren. Zu den Verwandten der Insektenfresser gehören die Fledertiere, die Fledermäuse und Flughunde. Die Nahrung der beiden ist sehr unterschiedlich. Viele sind Insektenfresser, zahlreiche sind Fruchtfresser und es gibt sogar Fledertiere, die Fische fressen. Fledermäuse sind nicht blind, sondern haben sogar sehr gut Augen, die gut im dichten Fell verborgen sind. Im Dunkeln stoßen sie jedoch Laute aus, die der Mensch nicht hören kann. Diese Laute breiten sich aus und werden von Gegenständen reflektiert und zum Ohre der Fledermaus zurück geworfen. So macht sich die Fledermaus ein „Hörbild“ ihrer Umgebung.
Jetzt folgen die Herrentiere. Das heißt, es sind die am höchsten entwickelten Säugetiere, und zwar die Menschenaffen. Die großen Menschenaffen, Gorillas, große Schimpansen und Bonobos leben in Afrika und der Orang-Utan lebt in den Regenwäldern Borneos und Sumatras. Der pflanzenfressende Gorilla ist der größte Menschenaffe und ein Gorillamann kann über zwei Meter hoch werden und über fünf Zentner wiegen. Die Schimpansen sind kleiner und fressen auch gelegentlich andere Tiere. Der Orang-Utan ist vom Aussterben bedroht, weil Wilderer Mütter erschießen und die Kinder als Haustiere halten oder an Zoos verkaufen und weil der Lebensraum immer kleiner wird.
Die Nebengelenktiere folgen nun. Hierzu zählen Ameisenbär, Faultier und Gürteltier. Diese Tiere besitzen keine bzw. nur sehr kleine Zähne. Der Ameisenbär zum Beispiel steckt seine lange Zunge in den Termitenhügel, die Termiten hängen an der Zunge und so kann er sich die Termiten zuführen.
Mehr als die Hälfte aller Säugetiere gehören zu den Nagetieren. Sie leben sowohl in der Wüste wie auch im Regenwald und in der Kälte der Arktis. Sie haben die Erde komplett erobert. Zu den Nagetieren zählen unter anderem Ratten, Mäuse, Eichhörnchen, Hamster, Meerschweinchen und Biber.
Da auch Säugetiere im Wasser leben, wir ihnen das nächste Kapitel gewidmet. Da sind die Wale, die größten Säugetiere der Erde, die Robben und Delphine. Auch die Wale stammen von den Landtieren ab und es sind sogar noch Knochen im Körper zu finden, die Reste von Hinterbeinen sind. Sie besitzen Lungen wie wir und müssen immer wieder auftauchen, um Luft zu atmen. Da die Wale auch Warmblüter sind, schützen sie sich mit einer dicken Fettschicht vor der Kälte, wie ein Tiger mit seinem dicken Fell.
Die Raubtiere werden als solche Tiere definiert, die sich vom Fleisch der Beutetiere ernähren. Sie haben ein typisches Gebiss, welches als Eckzähne lange Reißzähne besitzt. Natürlich fressen die Tiere nicht ausschließlich Fleisch, sondern auch teilweise Beeren oder Früchte, wie man von den Bären weiß. Zu den Raubtieren gehören auch die Seehunde, die Fische jagen und fressen.
Zu den Hundeartigen zählen unter anderem neben unserem Haushund auch Wölfe, Kojoten, Schakale und Füchse. Sie haben alle einen gestreckten Kopf mit einer lagen Schnauze. Die vier kräftigen Eckzähne sind die auffälligsten und dahinter befinden sich die breiten Backenzähne zum Zerkauen der Beute.
Die Katzenartigen sind noch zahlreicher als die Hundeartigen. Es gibt Groß- und Kleinkatzen und alle haben scharfe Krallen. Kleinkatzen können nicht brüllen, das tun nur Großkatzen wie der Löwe. Dafür können Kleinkatzen schnurren.
Den Abschluss bilden die Huftiere. Die letzten Glieder ihrer Zehen haben sich zu Hufen umgebildet und es gibt Paarhufer und Unpaarhufer. Zu ihnen zählen neben Kuh und Pferd auch Elefant, Kamel, Giraffe und Gemse und noch viele mehr.
Das ganze Buch ist durchgehend mit farbigen Fotos und Zeichnungen versehen.
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