Im Buch „Was ist Was - Katzen“ beginnt mit den
Vorfahren der Katzen
Vor rund 55 Millionen Jahren entwickelten sich wiesel- bis mardergroße Raubtiere mit langen Körpern, langen Schwänzen und sehr beweglichen Gliedmaßen. Nach dem Aussterben der Säbelzahntiger waren von der Familie der Katzen nur noch die Geparde und die Echten Katzen übrig geblieben. Die Echten Katzen teilten sich in Kleinkatzen und Großkatzen und entwickelten all die Gattungen, die wir heute kennen.
Geschichte der Hauskatze
Der Kontakt zwischen Katzen und Menschen begann wohl in den ersten Siedlungen, als die Katzen dort nach Nahrungsresten suchten. Die Ägypter waren die ersten, die sich vor rund 6.000 bis 8.000 Jahren mit der Katze beschäftigten. In Ägypten ist die Göttin Bastet mit einem Katzenkopf abgebildet. Auch wie die Katze im Laufe der Jahrhundert in Europa behandelt wurde, wird hier erzählt.
Die Familie der Katzen
Der schwedische Naturforscher Carl von Linné erfand ein System, nach dem jedes Lebewesen neben seinem Namen in der jeweiligen Landessprache zwei lateinische Namen erhält. Der erste lat. Name gibt die Gattung der zweite die Art an. Dies ist weltweit gleich. Die Aufteilung wird mit einigen Beispielen noch verdeutlicht.
Vom Aussehen und Verhalten
Trotz der Größenunterschiede zwischen der kleinen Bengalkatze und dem sibirischen Tiger, sind alle Mitglieder der Familie Echte Katzen auf Anhieb als Katzen zu erkennen. Männchen und Weibchen sehen einander sehr ähnlich. Nur beim Löwen hat sich die Mähne beim Männchen im Laufe der Evolution ausgebildet. Das Gebiss weist bei allen die gleichen Merkmale auf -> die Eckzähne sind große Reißzähne und die Backenzähne können sogar Knochen zermahlen. Es wird beschrieben, wie eine Katze ihre Krallen bewegt, wie lange die Katzenkinder bei ihrer Mutter bleiben und warum Katzen nicht brüllen können.
Edelkatzen
Unter dem Begriff Rasse versteht man die Zusammenfassung von Tieren, die sich durch gemeinsame Erbanlagen von anderen Tieren der gleichen Art unterscheiden. Bei den Hunden sind die Unterschiede der Rassen sehr groß (Dogge und Yorkshire Terrier), im Gegensatz zu den Hauskatzen. Warum die Birmakatze als heilig galt und von welchen Katzen die Perser abstammen wird auch verraten. Die Herkunft der europäisch Kurzhaar wird ausführlich erklärt und gezeigt, wo die asiatische Steppenkatze lebt. Es wird geklärt, ob die Orientalen anspruchsvoller sind als andere Katzen und das Geheimnis gelüftet, welche Katze leuchtend blaue Augen besitzt. Außerdem wird verraten, welche Hauskatze der Wildkatze am ähnlichsten ist, wobei die verschiedenen Merkmale vergleichen werden. Wie die reinen Burmesen gezüchtet werden, wird mit Hilfe der Genetik erklärt. Es wird verraten, welche Katzen lockiges Fell besitzen.
Die Katze als Haustier
Dieses Kapitel beginnt mit dem Hinweis, dass man mit der Aufnahme einer Katze im Haushalt eine große Verantwortung und zahlreiche Pflichten übernimmt. Dann geht die Autorin auf die Gesundheitschecks ein. Die vielfältigen Gründe, warum Katzen die idealen Haustiere sind, erfährt der Leser nun. Auch weist die Autorin darauf hin, dass die Katze immer noch ein Wildtier ist und ihre Freiheiten braucht. Nun wird über die Ernährung geschrieben, um der Katze eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu bieten. Auch fehlen die gefährlichsten Katzenkrankheiten nicht und deshalb wird noch einmal auf den Gesundheitscheck beim Tierarzt und damit verbundene Impfungen verwiesen. Durch eine Grafik in Pyramidenform, wird verdeutlicht, wie die Entwicklung der Katzenpopulation sich entwickelt, wenn eine Katze nur 3 Junge zur Welt bringt und so weiter. So werden aus einer Katze innerhalb von fünf Jahren 729 und nach zehn Jahren schon 177.147 Katzen. Jedoch wirft eine Katze zwischen 4 und 6 Babies und wird sogar 3Mal im Jahr rollig und nicht nur einmal. Deshalb betont die Autorin, dass es sehr sinnvoll ist, seine Katze sterilisieren und seinen Kater kastrieren zu lassen.
Katzen und andere Tiere
Wenn zwei Katzen im Haushalt leben, gibt es eine klare Rangordnung, die in freier Natur, wenn sich zwei begegnen ausgefochten wird. Katzen und Hunde können aneinander gewöhnt werden, wenn beide noch Welpen sind. Auch gibt es Katzen, die mit Nagetieren Freundschaften pflegen, weil sie es einfach von Klein auf gelernt haben.
Das Buch ist durchgehend farbig bebildert und mit viele farbigen Zeichnungen versehen.
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