Was ist was?, Bd.77, Tierwanderungen Zusammenfassung

Das Buch „Was ist was – Tierwanderungen“ beginnt mit

Die unbegreiflichen Leistungen des Vogelzuges

Das Ausmaß des Vogelzuges ist nicht durch die Fähigkeiten der Vögel begrenzt, sondern allein durch die Größe des Planeten. Die Küstenseeschwalbe reist von Grönland an der westafrikanischen Küste entlang nach Süden, umrundet Antarktika und kehrt nah 50.000-Kilometer-Flug wieder ins grönländische Brutgebiet zurück. Es wird erklärt, warum auch Nichtschwimmer Ozeane überqueren können und verraten, wie schnell und hoch die Vögel reisen. Auch wird verdeutlicht, woher die Vögel die Kraft nehmen, für die beschwerliche Reise. Die Gefahren, die auf die Reisenden lauern werden beschrieben.

Die Kräfte, die das Zugverhalten regieren

Woher die Vögel ihre Reisetermine kennen und wie Erstzieher die Route erfahren und das Reiseziel kenne, verrät der Autor. Die unterschiedlichen Formen des Vogelzugs werden beschrieben und erklärt, wie der Vogelzug überhaupt entstanden ist. Es wird der Handflügelindex vorgestellt und auch erklärt, wie das Wetter den Zug beeinflusst. Dem Sprichwort „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ wird nachgegangen.

Die Straße der Säugetiere

Das Kapitel beginnt mit der Erklärung, warum sich die Lemminge in den Tod stürzen. Der Frage, ob es Elefanten-Friedhöfe gibt, wird nachgegangen, sowie die Frage geklärt, wie Eisbären in der Polarnacht wandern. Die Wege, die die Tiere durch wüsten und Dschungel führen, werden vorgestellt und verdeutlicht, warum viele Tiere auf den Straßen der Menschen sterben.

Die „Schifffahrtslinien“ der Meeresbewohner

Grauwale gehen wie Zugvögel alljährlich auf eine 5.000 Kilometer weite Reise, vom nördlichen Eismeer bis hin zur mexikanischen Halbinsel Niederkalifornien. Diese Wanderung unternehmen die Riesen für ihren Nachwuchs, der nur im tropischen Wasser geboren werden kann. Dafür hungern die Weibchen 6 Monate, da es in den warmen Gewässern keinen Krill, die Nahrung der Wale, gibt. Nun folgt die Erklärung, warum Haie von Satelliten verfolgt werden und was die Lachse an den Ort ihrer Geburt drängt. Wie die Aale ihren Weg in das Sargossameer finden wird verraten.

Reptilien und Amphibien

Wie die Erdkröten ihren Laichplatz finden und wie Schildkröten im Ozean navigieren, erklärt der Autor nun den Lesern.

Weltreisen der Insekten

Warum die Heuschrecken manchmal zur Plage werden und wie der Heuschreckenschwarm überhaupt entsteht, wird hier verdeutlicht. Auch wird erklärt, warum Schmetterlinge über Kontinente und Ozeane wandern und verraten, welche Insekten „Zugvögel“ sind. Der schwarzbraune Monarchfalter fliegt 4.000 Kilometer und ist damit DER Reisende unter den Schmetterlingen. Warum Insekten auf Wanderschaft gehen beendet das Kapitel.

Wegweiser zu fernen Zielen

Ob Vögel ihre Reisewege auswendig lernen und nach welchen Landmarken sie sich richten, wird nun erläutert. Der Vergleich und die Unterschiede zu den Insekten wird gezogen.

Die Kompassorientierung

Nun wird darauf eingegangen, wie der Sonnenkompass entdeckt wurde. Wie dieser Kompass funktioniert und wie die Tiere dies in ihren Weg mit einbeziehen, verrät der Autor dem Leser. Auch die Tiere, die so navigieren werden vorgestellt und der Frage nachgegangen, ob Mond und Sterne auch zur Orientierung dienen. Wie die Tiere den Sternenhimmel lesen und warum Motten in Licht schwirren, erfährt der Leser im Anschluss. Ob die Tiere einen Magnetkompass kennen und wie dieser funktioniert, wird jetzt erläutert.

Vorstoß ins Unbekannte

Es werden Vermutungen mit Erkenntnissen gemischt und daraus geschlossen, wie Vögel im Unbekannten navigieren. Die astronomische Navigation wird vorgestellt und verdeutlicht.

Das Buch ist durchgehend mit farbigen Zeichnungen und auch einigen Fotos versehen.

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