Das Buch „Was ist was – Elefanten“ beginnt mit dem Kapitel
Von den Verwandten der Elefanten
Im zoologischen System stehen die Elefanten heute für sich allein in einer als „Rüsseltiere“ bezeichneten Ordnung. Es verbindet sie nichts mit Nashörner, Flusspferden oder Schweinen, die man früher auch als „Dickhäuter“ bezeichnete. Die Schliefer und Seekühe sind mit den Elefanten verwandt und weisen Ähnlichkeiten bei Skelett und Gebiss auf. Nun wird auf die Vorfahren eingegangen, zu denen unter anderem die Mammuts zählen. Alle Rüsseltiere sind ausgestorben und es ist ein großes Glück, dass die Elefanten überlebten. Der Grund für das Aussterben schließt das Kapitel ab.
Die heutigen Elefanten und ihre Verbreitung
Es gibt zwei Arten von Elefanten: den Afrikanischen und den Asiatischen / Indischen. Es könnte auch eine dritte Art geben, die Zwergelefanten. Die afrikanischen Elefanten werden in zwei Unterarten und die asiatischen in vier Unterarten eingruppiert. Nun wird verraten, in welchen Ländern man Elefanten in freier Wildbahn begegnen kann. Jetzt werden die Unterschiede zwischen asiatischen und afrikanischen Elefanten aufgezählt und anhand von Zeichnungen verdeutlicht.
Elefanten näher betrachtet
Afrikanische Elefanten werden bis zu 4 Meter hoch, während asiatische selten höher als 3 Meter werden. Elefantenbullen werden bis zu 7.000 Kilogramm schwer und die Kühe sind deutlich kleiner und leichter. Die Aufgabe der Stoßzähne wird erklärt. Die Entwicklung des Rüssels wird erläutert und auch seine Funktionen werden beschrieben. Als nächstes wird das Augenmerk auf die Füße der Elefanten gelegt und der Aufbau beschrieben und mit Zeichnungen verdeutlicht. Jetzt folgt die Erklärung, warum Elefanten so große Ohren und kleine Augen haben. Das Gehirn des Elefanten ist im Vergleich zu seinem Körper mit 5,5 kg Gewicht recht klein, jedoch das größte und schwerste Hirn aller heutigen Landtiere. Die Intelligenz der Elefanten ist schwer zu beweisen, aber sie haben auf jeden Fall ein gutes Gedächtnis, wie das Sprichwort „Ein Gedächtnis wie ein Elefant“ schon zeigt. Was Elefanten fressen und wie vier große Zähne diese großen Nahrungsmengen verarbeiten können, erfährt der Leser im Anschluss.
Das Elefantenleben im Tages- und Jahresablauf
Die längste Zeit des Tages fressen Elefanten, wobei sie gemächlich umherwandern. Manchmal müssen auch die Nachtstunden genutzt werden, um die ausreichende Menge an Futter zu sich zu nehmen. Elefanten haben unter anderem einen hohen Wasserbedarf, für den sie sauberes Wasser bevorzugen. Zum Baden nehmen sie gern ein Schlammloch, welches auch die Haut vor Insekten und Sonne schützt. Da es für Elefanten auch lebensnotwendig ist schwimmen zu können, ist es nicht erstaunlich, wie gut sie sich im Wasser bewegen können. Nun folgt die Erklärung, warum ich Elefanten, vor allem nach dem Bad, Sand und Staub über den Rücken werfen und warum sie über große Strecken wandern. Trotz ihrer Größe können Elefanten eine Geschwindigkeit von 40 km/h erreichen. Im Normalfall wandern Elefanten mit 4-6 km/h durch die Landschaft, aber können über längere Strecken auch die doppelte Geschwindigkeit halten. Elefanten sind wie Kamele auch Passgänger.
Vom Gemeinschaftsleben der Elefanten
Das Kapitel beginnt mit der Zusammensetzung von Elefantenherden. Elefanten sind friedliche Tiere, doch die Bullen kämpfen manchmal um die Weibchen, selten kommt es allerdings zu Todesfällen. Die Elefanten verständigen sich miteinander einerseits durch Körpersprache und andererseits mit Tönen, die so tief sind, dass das menschliche Gehör sie nicht wahrnehmen kann. Elefanten sind nur dann gefährlich, wenn Mütter mit Kindern zu sehr vom Menschen bedroht werden oder ein Elefant angeschossen wurde. Weitere Beispiele führt der Autor auf.
Von der Geburt bis zum Tod
Elefanten wachsen langsam heran. Erst mit 10 Jahren kann eine Elefantenkuh ihr erstes Junges bekommen. Die Tragzeit beträgt 20-22 Monate und zwischen 2 Geburten liegen mindestens 4 Jahre. Wie das Neugeborene saugt und wie ein Elefantenkind aufwächst, wird nun erklärt. In freier Wildbahn werden Elefanten etwa 40 Jahre alt und in Gefangenschaft können sie bis zu 70 Jahre alt werden.
Elefanten in menschlicher Obhut
Jetzt wird auf Elefanten als Arbeitstiere eingegangen und erklärt, was man unter einer Khedda versteht. Die Haltung der Arbeitselefanten wird beschrieben und was sie zu tun haben. Auch von den Kriegselefanten wird erzählt und beschrieben, wie sich die Elefantenhaltung in Zoos verändert hat und wie sie heute ist.
Ausbeutung und Verfolgung der Elefanten
Warum Elfenbein so begehrt ist wird beschrieben und auch auf die damit verbundene Ausrottung der Elefanten wird eingegangen.
Elefanten in Not
Heute sind die wildlebenden Elefanten in Not, weil ihr Lebensraum eingeschränkt wird und immer noch Wilderer Elefanten abschießen. Leider können Nationalparks auch nicht den 100%igen Schutz bieten. Es gibt noch viel zum Schutz der Elefanten zu tun.
Das Buch ist durchgehend farbig bebildert und mit Zeichnungen und Fotos versehen.
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