Weil der Mensch ein Mensch ist Zusammenfassung

Das Buch „Weil der Mensche ein Mensch ist...“ ist ein niedergeschriebenes Interview, in dem Evelyn Roll Johannes Rau Fragen zu allen möglichen Bereichen stellt. Es hat biografischen Charakter, da es teilweise Johannes Rau´s Leben beschreibt, jedoch behandelt es auch Themen, die Rau´s Dasein nicht zum Inhalt haben. Die SPD, für die Johannes Rau lange Zeit aktiv war, wird zwar oft angesprochen, jedoch nicht um für diese zu werben. Es werden sogar viel mehr Fehler und Unstimmigkeiten der SPD angesprochen.

 

Das ganze Buch besteht aus einem Gespräch zwischen Evelyn Roll und Johannes Rau, andere Elemente, wie zum Beispiel Bilder, Statistiken oder ähnliches werden nicht benutzt.

 

Die Absicht dieses Buches ist nicht nur das Vermitteln politischer Informationen, vielmehr zielt es darauf ab, Johannes Rau dem Leser nicht nur als Bundespräsidenten, sondern auch als Menschen näherzubringen. Dies soll geschehen, indem Johannes Rau bei dem Interview mit Evelyn Roll zu den unterschiedlichsten Gebieten Stellung bezieht, die auch über die Politik hinausgehen, wie beispielsweise seine Kindheit, ethische Diskussionen etc. Es ist sozusagen als ein „Ergebnisprotokoll“ von Johannes Rau´s Erfahrungen zu sehen, die er während seines Lebens sammeln konnte. Da die reine Politik nicht der einzige Gegenstand dieses Buches ist, ist dieses Buch meiner Meinung nach auch sehr lesenswert für Menschen, die sich nicht für Politik interessieren. Ich würde sogar behaupten, dass Menschen, die sich politisch nicht engagieren, dieses Buch dazu anregen kann politisch interessierter oder gar aktiv zu werden. Es behandelt politische Themen nicht von der trockenen Seite, stattdessen bringt Johannes Rau Beispiele, die de Inhalt verständlicher machen. So berichtet Johannes Rau auf den Seiten 74 und 75 über seine Erfahrungen mit der DDR. Er erzählt, wie ein Bericht von der Stasi über ihn in einer bestimmten Situation erstellt wurde, wobei Gegebenheiten anders beschrieben werden als sie sich tatsächlich zugetragen haben.

 

Ein gewisses politisches Vorwissen ist Voraussetzung, wenn man jede Textzeile genau verstehen will. Oft haben die Fragen politische Ereignisse zum Thema, die bereits einige Zeit zurückliegen und über welche man sich selbständig über das Buch hinaus erkundigen muss, um den Sinn zu verstehen. Ein Beispiel dafür ist folgende Frage auf Seite 109: „Jedenfalls fanden Sie es doch offensichtlich nicht besonders toll, was Lafontaine in Mannheim mit Scharping gemacht hat.“

 

Zu Anfang des Buches findet man eine Inhaltsangabe, welche Kapitel und Unterkapitel wiedergibt. Die Untertitel sind ebenfalls auf der jeweiligen Seite in der rechten bzw. linken oberen Ecke zu sehen. Zusätzlich werden die Fragen von Evelyn Roll stets kursiv und fett gedruckt, was dem Leser eine bessere Übersicht verschafft.

 

Weiterlesen

Übrigens - Du kannst Liviato unterstützen,
indem du deine Bücher bei Amazon über Liviato kaufst.

Fenster schließen