Wer sich nicht wehrt
Das Buch Wer sich nicht wehrt ist geschrieben worden von Michael Wildenhain und im Ravensburger Buchverlag erschienen. Es ist eine Geschichte über Gewalt an Schulen. Die Sommerferien waren vorbei und alle mussten wieder zur Schule. Es gab eine Überraschung in der Schule, weil es einen neuen Mitschüler in der Klasse gab: Viktor. Dieser war Pazifist und lehnte jede Form von Gewalt ab. Außerdem kamen aber auch Karl-Heinz und Eberhard in die Klasse. Die beiden trugen Glatzen und neigten stark zu Gewalt. Dass das eine schlechte Mischung ist, war klar. Doch keiner konnte viel dagegen machen, alle waren gebannt von diesen Leuten, die da neu in die Klasse gekommen waren.
Sie zogen die gesamte Aufmerksamkeit auf sich und setzten die anderen Kinder unter Druck. Auch Ayfer geht in die Klasse. Sie ist eine Türkin, was sie immer wieder in große Gefahr bringt. Durch die Glatzen machen die beiden Schlägertypen klar, dass sie eher auf der nationalsozialistischen Seite stehen und Ausländer nicht leiden können. Das Buch spielt an dieser Stelle klar aus nationalsozialistische Züge an, womit das Buch auch insgesamt viel zu tun hat.
Der Junge, der die Geschichte erzählt, ist heimlich in Ayfer verliebt, würde ihr gerne helfen, ist sich jedoch nicht sicher, wie er das machen kann. Auch Viktor würde er gerne helfen, der immer zu den Verlierern gehört, weil er nie zurück schlägt und sich nicht wehrt. Ayfer und Viktor gehören zu den bevorzugten Opfern von Karl-Heinz und Eberhard. In der Klasse herrscht viel Spannung und die Lehrer sind nicht fähig, diese abzubauen. Sie versuchen es zwar immer mal wieder, doch es ist auch für sie nicht einfach gegen diese Gewaltspirale anzukommen.
Nach der Schule geht es weiter und auch der Junge, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, ist unter Druck gesetzt worden, doch auch einmal mitzumachen und drauf zu schlagen. Dieser möchte zwar nicht, bringt teilweise aber nicht genug Mut auf sich dagegen zu wehren. Viktor ist viel mutiger, doch niemand hilft Viktor. Wenn sich alle soviel trauen würden wie Viktor könnte man den beiden Schlägern vielleicht entgegen treten, doch viele der Kinder sind zu eingeschüchtert. Eines Tages kommt es dann doch dazu, dass der Junge, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, mutig genug ist und sich schützend vor Ayfer stellt.
Mit anderen zusammen schaffen sie es, dass die beiden sich nicht mehr an Ayfer heran trauen und Ayfer und er werden ein Paar, auch wenn das nicht einfach war. Sie lieben sich sehr und Ayfer und er sind sehr glücklich zusammen. Das Buch erzählt mitreißend eine Geschichte über Gewalt an Schulen in der heutigen Zeit.
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