Ohne die richtige Würze, machen viele Gerichte gar keinen richtigen Spaß. Dabei sind Gewürze aber nicht nur für den Geschmack vieler Speisen von großer Wichtigkeit, auch sind Gewürze nicht selten sehr gesunde, wie auch der Ratgeber „Würzen – fein & gesund“ (erschienen im Orta Verlag) von Helene Klaus zeigt.
Gleich im Vorfeld fällt auf, das „Würzen – fein & gesund“ leider keine Inhaltsangabe besitzt, welche den Leser schon auf den ersten Seiten einen ersten Überblick über die Strukturierung des Buches gibt. Das ist insofern schade, da „Würzen – fein & gesund“ mit seinen ca. 220 Seiten recht umfangreich geworden ist und es doch sehr wünschenswert gewesen wäre, wenn man sofort einen schnellen Überblick über die einzelnen Themen und Kapitel, die das Buch behandelt, gehabt hätte. So muss man sich lediglich mit einem auch nicht sonderlich umfangreichen Register zum Ende des Buches begnügen, welches zwar die einzelnen, in „Würzen – fein & gesund“ vorkommenden Gewürze anspricht, aber nun mal auch keine richtige Inhaltsangabe ersetzt.
Dieser große Kritikpunkt ist aber eigentlich auch der einzige, den man an „Würzen – fein & gesund“ finden kann. Denn sieht man mal von seinem sehr unglücklichen Aufbau ab, so enthält das Buch sehr viele nützliche Infos. Beginnen tut das ganze dabei mit einem kurzen Vorwort, einem Text mit allgemeinen Informationen bezüglich Gewürzen, einen kurzen und sehr praktischen Abschnitt über Begriffsbestimmungen, außerdem bekommt der Leser noch allerhand Tipps zum richtigen Einkauf, der richtigen Lagerung und so weiter. Nach zwanzig Seiten arbeitet das Buch schließlich viele der wichtigen Gewürze ab, wie zum Beispiel Anis, Zimt, Curry, Dill, Kardamon, Piment, Safran und noch einige mehr. Dabei steht bei jedem Gewürz allerhand an Infos rund um seine Beschaffenheit, seiner Herkunft, wie man ihn am besten beim kochen einsetzen kann und noch einiges mehr. Auch enthält „Würzen – fein & gesund“ das ein oder andere Gericht, wie etwa Salbei-Leberspieße, selbst gemachter Speisesenf, Geschmortes Schweinefilet mit Senf-Sahne-Soße, Blattsalate mit Thymian-Leber, Maibowle, Vanillezucker und noch einiges mehr. Die Texte in „Würzen – fein & gesund“ sind dabei sehr einfach gehalten, sodass es zu keinerlei Verständnisproblemen kommen sollte. Bilder und Fotos gibt es nur sehr, sehr wenige im Buch. Sieht man also einmal von der katastrophalen Übersicht ab, so ist „Würzen – fein & gesund“ ein durchaus nettes Buch für alle Einsteiger in diesem Gebiet. Es gibt aber auch wahrlich bessere Ratgeber bezüglich Gewürzen, weshalb der Kauf des vorliegenden Werkes kein Muss ist.
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