Das Buch „Zwischen Himmel und Liebe“ von Cecelia Ahern ist eine traurige Liebesgeschichte mit viel Niveau.
Cecilia Ahern wurde 1981 in Dublin geboren und schrieb schon als Kind gerne Geschichten. Mit 22 veröffentlichte sie ihren Erfolgsroman „PS: Ich liebe dich.“ der es auf die Bestsellerlisten schaffte und auch verfilmt wurde.
Im Buch Zwischen Himmel und Liebe ist Elisabeth die Hauptperson. Als diese zwölf Jahre alt war, verlässt ihre Mutter die Familie und lässt Elisabeth mit der Verantwortung über ihre kleine Schwester alleine. Von diesem Tag an ist sie die Mutter ihrer grade geborenen Schwester und nicht mehr das kleine Mädchen. Allerdings geht sie dennoch ihren Weg, den sie will. Ihr Vater ist jedoch nie über den Verlust seiner Frau hinweggekommen.
Das Schicksal spielt Elisabeth jedoch übel mit. Sie hat die Liebe ihres Lebens gefunden und ist glücklich in New York. Doch ihre kleine Schwester bekommt ungewollt ein Kind und hat keinerlei Muttergefühle für Luke. Somit gibt sie wieder ihr eigenes Glück für das ihrer Familie auf und steckt für ihre Schwester zurück und nimmt das Baby bei sich auf. Ihre Liebe zerbricht darüber.
Heute ist Elisabeth eine erfolgreiche Innenarchitektin die allerdings, wie schon in ihrer Kindheit, niemals wirklich glücklich ist. Sie ist noch immer in eine Rolle gedrängt, die sie nicht befolgen will. Früher war sie die Mutter ihrer kleinen Schwester und heute muss sie die Mutter ihres Neffen spielen, den sie allerdings auch nicht wirklich liebt. Darüber hinaus plagt sie sich noch immer mit ihrem mürrischen Vater herum und ihrer kleinen Schwester die permanent über die Stränge schlägt und mit dem Gesetz in Konflikt kommt. Somit ist sie in einem Leben gefangen, was ihr im Grunde nicht gefällt.
Luke ist mittlerweile sechs Jahre alt und ist bei Elisabeth aufgewachsen, jedoch unter der Obhut eines Kindermädchens und ohne jegliche Liebe. Das was er am dringendsten gebrauchen könnte ist ein bester Freund und da taucht Ivan aus Eisatnaf auf, dem Land der Fantasie. Ivan ist nur für die Menschen sichtbar die ihn grade sehr dringend brauchen. Er ist da, um der beste Freund zu sein, er ist dafür zuständig zu spielen, zu lachen, zu reden und einfach nur glücklich zu sein. Luke spielt mit Ivan und kommt wieder etwas aus sich heraus. Er ist glücklicher als jemals zuvor und erhält somit wenigstens freundschaftliche Liebe.
Elisabeth benötigt jedoch auch bald so einen besten Freund, da auch sie sich in ihrer Welt sehr alleine fühlt und niemand ihr wirklich zuhört oder für sie da ist. Somit spürt auch sie bald die Anwesenheit von Ivan und auch ihr bester Freund wird er. So erhält auch sie die Liebe und Fürsorge des Unsichtbaren aus Eisatnaf. Elisabeth ist sehr lange so fixiert auf die Freundschaft die sie endlich erfährt, das sie nicht merkt, das Ivan nur ein Wesen aus der Fantasiewelt ist.
Durch die Freundschaft mit Ivan kann Elisabeth noch einmal zurück in ihre Kindheit gehen und wirklich Kind sein. Sie lernt zu träumen, zu spielen ausgelassen zu sein und glücklich zu sein. Sie hat endlich Spaß am Leben.
Achtung! Das Ende der Geschichte (nicht weiterlesen, wer sich überraschen lassen will):
Doch wie das Schicksal so kommt, verlieben sich Ivan und Elisabeth ineinander. Doch diese Liebe ist verboten, da Ivan hauptsächlich für Kinder zuständig ist, da es sehr selten ist, das Erwachsene Ivan überhaupt sehen können. Somit kann es der Fall sein, wenn die beiden zusammen wären und Elisabeth glücklich ist, und Ivan somit nicht mehr benötigt, dann würde sie Ivan auch nicht mehr sehen können. Somit ist die Liebe zum Unglück verdammt. Da Elisabeth andernfalls sonst wahnsinnig werden könnte, wenn sie ihr Leben lang auf Ivan warten würde, so wie dies auch schon bei einem anderen Erwachsenen der Fall war, der seine beste Freundin gehen lassen musste.
Schlussendlich ist die Liebe der beiden somit zum Scheitern verurteilt und Elisabeth muss Ivan gehen lassen, damit sie letztendlich glücklich werden kann.
Übrigens - Du kannst Liviato unterstützen,
indem du deine Bücher bei Amazon über Liviato kaufst.